Was nehmt ihr mit in den Urlaub?

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      Was nehmt ihr mit in den Urlaub?

      Hallo,

      hab schon gesucht, bin aber nicht fündig geworden und es könnte gut sein, dass es einen derartigen Thread schon gibt. Falls ja, wäre ich für einen Link dankbar.

      Welche Ersatzteile nehmt ihr mit wenn es in den Urlaub geht?

      Sicherlich packt man nicht die komplette Werkstatt ein, man kann nicht für alle Fälle vorbereitet sein und nicht jeder Schaden führt zum Stillstand und vorzeitigem Urlaubsende, aber sicherlich gibt es doch eine empfehlenswerte Grundausstattung und was man dabei hat geht ja auch nicht kaputt. :)

      Da mein ATV entweder im Bus oder auf dem Anhänger anreist ist Platz kein Problem und ich würde mir in den A... beißen wenn der Urlaub wegen eines billigen Ersatzteiles das ich evtl. sogar in der heimischen Garage liegen habe enden würde.

      Einem Bekannten ist in Rumänien mal am 1. Urlaubstag die Benzinpumpe seiner Enduro verreckt, Ersatz kriegt man in Deutschland per Internet für 40 €, er sollte vor Ort 260 € für eine gebrauchte Pumpe zahlen die der Händler aus einem Mietmopped ausgebaut hätte. Er ist dann mit meiner Ersatzmaschine gefahren und hat versucht sich eine Pumpe nach Rumänien schicken zu lassen, die ist bis zum Ende des 2-wöchigen Urlaubs nicht angekommen.

      Ebenfalls in Rumänien hat mich ein kaputter Vorderradschlauch mal 2,5 Fahrtage gekostet. Freitag Abend habe ich den Platten entdeckt, dann habe ich den Ersatzschlauch bei der Montage beschädigt, das Flicken des 4 mm dicken Schlauches hat nicht geklappt, Samstag und Sonntag waren die Geschäfte geschlossen, der einzige Laden der in Sibiu einen passenden Schlauch hatte, hat Montag um 11 Uhr geöffnet. Seitdem habe ich immer reichlich Ersatz dabei, das passiert mir nicht noch einmal. :)

      Zurück zur Frage, was nehmt ihr mit? Mein Outi hat knapp über 2.000 km runter, überwiegend OR, ich fahre eher im Wald und auf Schotter, tiefe Matschkuhlen müssen (für mich) nicht sein.

      Varioriemen
      Bremsbeläge
      Reifenrep.- Set und Reifenpilot
      Ersatzbirnen und Sicherungen (zum Testen nehme ich gerne Sicherungsautomaten)
      Kabelbinder
      Bindedraht
      Lüsterklemmen
      Isolierband
      Teflonband um Schläuche abzudichten (Wie anfällig sind Schläuche für Beschädigungen?)
      ein Stück Stromkabel
      Zündkerze (ist mir noch nie kaputt gegangen)
      Kerzenstecker
      kleiner 12V Kompressor (Zigarettenschachtelgröße)
      Ratschengurt um nach einer Reifenpanne die Reifenwulst an den Felgenrand drücken zu können

      Ist die Benzinpumpe eine Schwachstelle?

      Bremshebel sollten eigentlich durch Handguards geschützt sein.

      Neben dem normalen Werkzeug packe ich noch eine Bohrmaschine, Flex und E-Schlagschrauber ein, ich habe ja Platz.

      Motoröl wird zwar kaum verbraucht, aber sollte man mehr als 1 Liter Motoröl und einen neuen Filter einpacken um nach einem evtl. Wassereinbruch Ersatz zu haben?

      1. Hilfe-Set, Wasser, Seil sind selbstverständlich

      Was noch?

      Gruss
      Frido
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      Moin
      Pühhhh das ist immer schwierig
      Meistens hat man eh das falsche dabei.......
      Deine Liste ist schon mal recht umfangreich. Ne Spritpumpe kaputt wäre schon arg abenteuerlich ?!?
      Das kann ich mir nur schwer vorstellen........ aber wie immer ist die Devise besser haben als brauchen.
      Ich würde da eher einen oder 2 satz Achsmanschetten nebst Fett und Spannbänder mitnehmen.
      Auch so eine schnellreperatur Manschette die im Wald zu wechseln ist mit Kabelbindern.
      Das wäre jetzt so mein Tipp
      LG
      der Lucky
      ATV Fun Gruppe
      ******i don't get stuck... i just loosing traktions and stop moving forward******
      Bei deiner Liste fehlt noch das Stromaggregat und die Hebebühne ...

      Nee im ernst, ich habe in der Regel ein Reifenflickzeug dabei, wie man es bei Polo kaufen kann. Und, alles was für einen Riemenwechsel notwendig ist, nebst Riemen natürlich.
      Die Handguards schützen nur bei "Sträuchern, wenn du die Maschine seitlich über die Erde rollst, können die Hebel brechen.
      Kommt halt drauf an, wo und wie du fahren möchtest.
      Wird es etwas extremer - wie Lucky schon sagt - Manschetten und Fett.
      Hallo,

      Danke für die Hinweise!

      Wir sind sonst mit Enduros unterwegs und da habe ich schon reichlich Werkzeug und Ersatzteile gebraucht, da hilft es auch nichts wenn das Fahrzeug vorher gewartet wird. Wenn ich nur mit dem ATV auf Tour gehen würde, würde ich natürlich weniger mitnehmen, aber da ich in meinem Renault Master Platz habe, packe ich etwas mehr ein und freue mich, wenn ich den Kram nicht brauche.

      Defekte Benzinpumpen sind also sehr selten?

      Achsmanschetten wären mir nicht in den Sinn gekommen, aber wenn die Mitnahme empfohlen wird, scheinen die anfällig für Beschädigungen zu sein.

      Welche haben sich bewährt?

      Universalmanschette mit Montagetrichter?

      Klebemanschetten?

      Oder...?

      Könnte man einen Riss kleben, evtl. ein Stück Fahrrad- oder Motorradschlauch aufkleben? Mit dieser Art Schaden hatte ich bisher nichts am Hut, höchstens mal am Auto und da wurde dann eine Ori-Manschette montiert.

      Sicher hängt es von der Grösse der Beschädigung ab, aber wie schnell sollte man so einen Defekt beheben um weitere Schäden zu vermeiden?

      Diesen Kompressor habe ich: sh. RAC HP223 12V Compact Inflator - Built-In Light - For Cars, Motorcycles, Inflata 5013433897142 | eBay

      Sh. z.B. auch
      12V 120W Mini Auto Luftkompressor Luftpumpe Pumpe KFZ Reifen Kompressor 100PSI | eBay

      Bisher habe ich den nur unterwegs für Motorradreifen benutzt, man braucht Geduld und es ist nur ein Notbehelf, ob der für ATV-Reifen geeignet ist habe ich noch nicht ausprobiert!

      Gruss
      Frido
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      Mal als Tip..
      beim Atv, im Gegensatz zum Motorrad, fährst du Drücke von deutlich unter einem Bar... gerade im Gelände.
      Da kannst du mit den meisten Minikompressoren nichts anfangen... außer eben relativ undefiniert Luft reinzupumpen...
      Ich hab fürs Quad einen Minikompressor von Michelin... der ist auf 0,1bar genau und zeigt sogar 0,05Bar Unterschiede an... ist auch sehr kompakt und hat als nützliches Plus sogar ne USB Ladeschnittstelle... (fürs Handy )
      Es gibt zwei Varianten davon. Ich hab die kleinste genommen.. der größere hat zusätzlich noch die Funktion das man den Zieldruck voreinstellen kann...
      Ich hab das Teil jetzt gut 4Jahre und benutze es relativ häufig weil ich oft den Druck ändere.. bisher einwandfrei in der Funktion.
      Alle vorher getesteten Geräte scheiterten immer an der Genauigkeit.
      Greets Alex.
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      Was ich mitnehmen würde
      FAHRZEUG:
      Reserve Riemen samt dafür benötigtes Werkzeug.
      den zuvor erwähnten Kompressor
      Flickzeug (kein Reifenpilot)# erkläre gleich warum.

      Ersatzbirnchen je eine... (ne Lightbar ist eh “Pflicht“ wenn man nachts durchs Gelände pflügt)

      Bei viel Modder auch Bremsbeläge (sonst vor Abfahrt schauen wie die Aussehen und wenn nötig voeher wechseln...

      statt Öl , nen Reservekanister mit min 2-3Liter damit man in die Zivilisation zurückkommt.
      (Oder vorher vernünftig planen)

      Alle Servicearbeiten zuhause erledigen... Öl.und Filter wechsel.. Getriebe und Diffs wenn nötig gleich mit.

      Ne Achsmanschette kann Sinn machen... Aber selbst bei 180km offroad durch Kroatien (über Stock und Stein, durch die dickste Pampa.. hab ich keine gebraucht...
      Da ist es wichtiger mit Voraussicht und Hirn zu fahren... statt mit Knallgas... dann bleibt die Manschette heil... meistens.. :)

      Ein Berge/schleppseil.

      Einen halben Liter Kühlwasser...
      Gerne schwitzen unsere Kisten das wasser aus.

      Nun zum Reifenpilot...
      Wenn der mal reingefüllt ist, kann man den Reifen in der Regel danach nicht mehr richtig flicken... (liegt an dem Zeug das da verwendet wird) 2. Ausgelegt auf Drücke für Auto und Motorrad... also völlig unbrauchbar.

      Sooo jetzt zu dem was die größte Fehlerquelle
      angeht...
      WIR... also der Fahrer und was der dabei haben sollte...in Abhängigkeit wie weit es weg geht und wohin...

      Unentbehrlich und das wichtigste überhaupt... eine sehr gut ausgestatteter Verbandstasche.. (nicht so Spielkram nach STVO.. )
      Mehr Material und evtl auch etwas um schwere, stark blutende Verletzungen sicher zu behandeln.(Turningkey etc). natürlich sollte man Verbände und Gerätschaften auch beherschen und das auch an sich selbst... (schon mal selbst nen Verband an sich anbringen) und zwar als z.b. rechtshänder mal an der Rechten Hand/Arm mit der linken...
      Sowas sollte sitzen!
      Gern per PN mehr...

      Je nach Etappe 2-3Energieriegel, den Zuckerspiegel stabil halten verhindert Unfälle...

      Nen Trinkrucksack (min 2Liter)

      Nen Notfall-Folienschlafsack

      Gewebeplane 3Meter

      Insektenschutzmittel...

      Bei Campen im Ferien und vorhandensein von größeren Raubtieren (Bären /Wölfe ) ein Abwehrspray... (Bären werden schnell sehr neugierig, aufdringlich)
      Ein gutes,stabiles, kompaktes Messer, sowie eine starke LED Taschenlampe mit Reservebatterien, (keine Akkus)

      Evtl gutes Multitool

      Feuerzeug

      Ne Karte der Region und falls man fähig ist nen Kompass mit Karte zu verwenden ,dann auch den.

      Ein stück Paracord (ca5-10Meter)
      Ein paar Reservesocken... nichts ist wichtiger als trockene Füße.

      Das meiste hier genannten Dinge sind drauf gemünzt das man wirklich Offroad unterwegs ist...und auch durchaus mal versehentlich im Freien pennen muss (nicht entlang einer Landstraße, über Feldwege fahren)

      Besonders das Abwehrspray... in Rumanien, generell auf dem Balkan hat es je nach Region Bären und auch Wölfe... je nach Jahreszeit/Region können die echt aufdringlich werden..

      Für Aspahltcowboys die bissi in der Botanik rumknallen und abends im Hotel pennen, reicht der Verbandskasten und Proviant.

      *Handy/smartphone etc ist ja heute ne Selbstverständlichkeit, daher erwähne ich das nicht extra*



      Sorry für soviel Text...
      Greets Alex
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      Hallo,

      @Tom

      Frido schrieb:

      ich fahre eher im Wald und auf Schotter, tiefe Matschkuhlen müssen (für mich) nicht sein.

      Ich würde es als ATV-Wandern bezeichnen. :) Es fehlen die Wettbewerbsambitionen, ich habe auch keine Lust mich zu überschlagen und da ich mangels Gelegenheit nicht in einer Gruppe unterwegs bin, muss ich sicher sein, dass ich ohne fremde Hilfe weiterkomme.

      Mein Minikompressor pumpt ja nur sehr langsam und hat eine 0,1 bar Einteilung, wie genau die ist habe ich noch nie überprüft. Bei meiner Enduro fahre ich je nach Untergrund auch zwischen 0,6 und 1,5 bar. Den passenden Druck sollte ich daher auch am ATV hinkriegen. Würde man 0,1 bar Differenz auf den Rädern einer Achse im Gelände überhaupt bemerken?

      Ich möchte nicht auf dem Endurofahren herumreiten, ein ATV ist damit sicher nur sehr bedingt vergleichbar und ich hinterfrage eure Antworten nur, weil mir nach 1.200 km, davon ca. 900 OR noch die Erfahrung fehlt.

      Ist der Reifenluftdruck wirklich sooo wichtig, kommt es da tatsächlich auf 0,1 oder gar 0,05 bar an? Hängt das nicht sehr vom Untergrund ab?

      Bei tiefem Matsch oder Sand leuchtet mir der möglichst niedrige Druck ein, andererseits war es auch kein Problem mit der auf 0,8 - 0,9 bar aufgepumpten Serienbereifung im Wald durch tiefen Schnee zu fahren der bis unter den Unterbodenschutz ging. Auch aufgeweichte Rückewege waren bisher kein Problem. Eine trockene Wiese mit ca. 50 Grad Steigung ist mit vorne montiertem DMH 120 Rasenmäher, Gewicht knapp über 200 kg, auch kein Problem. Diese Erfahrungen habe ich wie gesagt mit der Serienbereifung gemacht, bei offroadlastigeren Reifen wird sich das sicher nicht verschlechtern.

      Geschotterte Waldwege sind sicher kein Thema, die kann man auch mit einem Pkw fahren. Aber wie verhält es sich auf Strecken mit felsigem Untergrund und grobem Schotter, wie z.B. der Maira Stura, Varaita Maira usw.? Ist es da nicht besser den Luftdruck eher an der oberen Grenze zu lassen, vorausgesetzt der Vortrieb ist gegeben? Wird der Reifen dann nicht eher geschont weil er weniger walkt und ist die Gefahr des Durchschlagens und einer Beschädigung der Felge nicht geringer?

      Gruss
      Frido
      Hallo Alex,

      für den vielen gutgemeinten Text bin ich dankbar, ich lerne gerne dazu! :)

      Ein wenig OR-Erfahrung ist schon vorhanden, vor rund 37 Jahren war ich erstmals in den Westalpen und Ligurien unterwegs, später auch in Kroatien, Rumänien und Albanien. Im letzten April habe ich mit meinem Sohn einen einwöchigen ATV-Urlaub in Istrien verbracht, hat uns gut gefallen, daher wiederholen wir das in diesem Jahr vom 13.-20.04., falls jemand Interesse hat, im Ferienhaus ist noch ein Zimmer frei. Ich habe nicht darauf geachtet wieviel Km wir gefahren sind, aber getankt haben wir täglich, dabei lag "zufällig" immer die Eisdiele auf unserem Weg. :) Alleine das kroatische Eis ist schon eine Reise wert!

      Vorrat, nicht nur bei Ersatzteilen, ist der beste Rat, ich hab mir daher ein paar Vorräte um die Hüfte geschnallt und verhungere nicht so schnell. :)

      Spass beiseite, Müsliriegel, Kekse usw. nehmen wir mit, das Wasser packe ich mir aber in den Koffer, finde ich bequemer als einen Trinkrucksack und wir sind nicht im Rennmodus oder auf der Flucht und machen bei Bedarf einfach Pause. In Albanien, Rumänien usw. habe ich meinen Wasservorrat teils aus Bächen aufgefüllt und nie Probleme gehabt, wichtig ist nur, dass man abends hochprozentig desinfiziert.

      Die Verletzungsgefahr schätze ich bei unserer Art des ATV-Fahrens deutlich geringer ein als beim Endurofahren, natürlich ist ein 1.Hilfe-Set dabei und 2 Feuerzeuge.

      Ich habe Respekt vor Bären und Wölfen und da wo die rumlaufen möchte ich nicht wild campen, jedenfalls nicht im Zelt. Einheimische grinsen über diese Angst sicher mitleidig, ist bei mir einfach ne Kopfsache. Auf Bärenabwehrspray verzichte ich trotzdem, ich mache ja genug Krach wenn ich komme und Einheimische haben das garantiert nicht im Gepäck. Wenn man sich damit aber wohler fühlt, kann man es mitnehmen, darauf kommt es auch nicht mehr an.

      In Kroatien verzichte ich auf den Reservekanister und plane einfach bei den Touren entsprechend Reserve ein, idR. ist es kein Problem nach 150 km eine Tanke zu finden, ggf. tanke ich bei Gelegenheit schon vorher nach. Dabei berücksichtige ich auch, dass geplante Strecken evtl. nicht befahrbar sind und evtl. umgedreht werden muss.

      Seile zur Verlängerung der Seilwinde habe ich dabei.

      Warum Pannenspray beim ATV ungeeignet ist habe ich nicht verstanden? Das Spray dichtet doch kleine Löcher im Reifen ab und dann kann ich entweder mit 1,5 bar weiterfahren oder Luft ablassen. Das Zeug saut auch die Felge innen ordentlich ein, aber ist das nicht besser als mit einem Platten zu fahren oder in der Pampa zu stehen?

      Ein Rep. Set für Schlauchlosreifen habe ich aber auch dabei, zumindest im Bus.

      Da ich Tagestouren mache und abends im Basislager bin, verzichte ich aus Reservebirnen. Beim Scheinwerfer habe ich ja Abblend- und Fernlicht und schalte bei einem Defekt einfach um. Die defekte Rückleuchte wird durch die Nebelschlussleuchte ersetzt und auf Blinker verzichte ich oder halte ausnahmsweise die Hand raus. Wichtig ist mir, dass die Kiste aus eigener Kraft rollt.

      Gruss
      Frido

      Frido schrieb:

      Hallo,

      @Tom

      Frido schrieb:

      ich fahre eher im Wald und auf Schotter, tiefe Matschkuhlen müssen (für mich) nicht sein.

      Ich würde es als ATV-Wandern bezeichnen. :) Es fehlen die Wettbewerbsambitionen, ich habe auch keine Lust mich zu überschlagen und da ich mangels Gelegenheit nicht in einer Gruppe unterwegs bin, muss ich sicher sein, dass ich ohne fremde Hilfe weiterkomme.

      Mein Minikompressor pumpt ja nur sehr langsam und hat eine 0,1 bar Einteilung, wie genau die ist habe ich noch nie überprüft. Bei meiner Enduro fahre ich je nach Untergrund auch zwischen 0,6 und 1,5 bar. Den passenden Druck sollte ich daher auch am ATV hinkriegen. Würde man 0,1 bar Differenz auf den Rädern einer Achse im Gelände überhaupt bemerken?

      Ich möchte nicht auf dem Endurofahren herumreiten, ein ATV ist damit sicher nur sehr bedingt vergleichbar und ich hinterfrage eure Antworten nur, weil mir nach 1.200 km, davon ca. 900 OR noch die Erfahrung fehlt.

      Ist der Reifenluftdruck wirklich sooo wichtig, kommt es da tatsächlich auf 0,1 oder gar 0,05 bar an? Hängt das nicht sehr vom Untergrund ab?

      Bei tiefem Matsch oder Sand leuchtet mir der möglichst niedrige Druck ein, andererseits war es auch kein Problem mit der auf 0,8 - 0,9 bar aufgepumpten Serienbereifung im Wald durch tiefen Schnee zu fahren der bis unter den Unterbodenschutz ging. Auch aufgeweichte Rückewege waren bisher kein Problem. Eine trockene Wiese mit ca. 50 Grad Steigung ist mit vorne montiertem DMH 120 Rasenmäher, Gewicht knapp über 200 kg, auch kein Problem. Diese Erfahrungen habe ich wie gesagt mit der Serienbereifung gemacht, bei offroadlastigeren Reifen wird sich das sicher nicht verschlechtern.

      Geschotterte Waldwege sind sicher kein Thema, die kann man auch mit einem Pkw fahren. Aber wie verhält es sich auf Strecken mit felsigem Untergrund und grobem Schotter, wie z.B. der Maira Stura, Varaita Maira usw.? Ist es da nicht besser den Luftdruck eher an der oberen Grenze zu lassen, vorausgesetzt der Vortrieb ist gegeben? Wird der Reifen dann nicht eher geschont weil er weniger walkt und ist die Gefahr des Durchschlagens und einer Beschädigung der Felge nicht geringer?

      Gruss
      Frido

      Die Genauigkeit bei Luftdruck spielt bei deinem Vorhaben absolut keine Rolle, ob du jetzt mit 0,4 oder 0,8 bar unterwegs bist wirst du kaum merken. Ich denke mal je weicher der Untergrund umso weniger kann/soll der Luftdruck sein, ob jetzt bei scharfkantigen Steinen ein weicherer Reifen evt. nachgibt und ein härterer aufgeschlitzt wird ist auch von vielen anderen Faktoren abhängig, mal hat man Glück und mamchmal eben weniger davon, macht ja auch entsprechend was aus was an Gewicht/Zuladung auf den Reifen lastet. Also wichtig ist das der Kompressor den Reifen füllen kann, den genauen Druck kannst bei der nächsten Tanke prüfen.
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      Schließe mich Richard an, 0.1-0,2 Bar unterschied wirst du Offroad nicht merken. Onroad kann das je nach Reifen durchaus spürbar sein.
      Generell - Offroad fahre ich mit 0,4-0,5 Bar, um möglichst viel Profil und damit Tracktion auf den Boden zu bekommen. Wenn ich denn tatsächlich mal längere Straßenetappen geplant habe, gehe ich auf 0,8 Bar hoch.
      Aber, ich fahre immer mit Offroadprofil.
      Waldboden ist Spielkram für ein ATV, da musst du nicht mit großen Schäden rechnen - immer vorausgesetzt du kennst deine Grenzen und die des ATVs. Rechtzeitig an den L-Gang denken! :nummer1:
      Was ich immer dabei habe, wenn ich mal in den Wald fahre, ist ein Baumgurt, schließlich will ich die Natur ja nicht zerstören. Zum Einsatz ist er aber auch erst einmal gekommen.
      Ansonsten, wie schon erwähnt, mit einem Ersatzriemen und dem passendem Werkzeug fährst du auf der sicheren Seite.
      bisher hatte ich auf großer Tour 2 Schäden: einmal ist mir die Variomatik zerfetzt (nicht der Riemen, sondern die Metallkonstruktion hat's zerlegt) und beim zweiten Mal ist die Lichtmaschine teil-gestorben ... für Normalbetrieb reichte es noch, Fernlicht machte Batterie leer.
      Reifenprobleme hatte ich bisher nur 2x, einmal klassische Schraube (ich konnte noch langsam bis zum nächsten Reifenladen tuckern, die mir das dann geflickt haben) und einmal innen lang aufgeschnitten, da gab's neue Reifen, beides im näheren Umfeld.
      Wichtigstes Utensil: ADAC-Mitgliedsausweis und Handy ... braucht kaum Platz.
      Und vor grossen Reisen noch mal zum Händler.
      Zum Pannenspray... das ist eine Kautschukplörre, die versaut , wie du fesrgestellt hast absolut alles... Felge Reifen etc..
      Unsere ATV Reifen sind jedoch hervorangend zu flicken... mit diesen “Flickwürsten“ richtig gemacht hält das dicht und zwar solange bis das Profil runter ist.
      Das liegt scheinbar an der relativ dicken Gummischicht im vergleich zum Auto/Krad Reifen..
      Wenn du da das Zeug (Reifenpilot) reinpumpst... kann man im Anschluss den Reifen nicht mehr zuverlässig reparieren ( wird in Kroatien und Co an jeder Ecke angeboten, heißt “Vulcanisier“),wegen dem Kautschukgemisch vom Reifenpilot.
      Zweiter Aspekt ist der relativ hohe Druck der nötig ist... den viele ATV Reifen nicht schadlos vertragen, bei den meisten ist bei 0,7-0,9Bar Schluss..... (Reifenpilot braucht2bar min) und 30-50km mit min 70-80km/h konstante Fahrt.
      Weiterhin bleibt es meist nicht bei kleinen Löchern..(noch ein Nachteil von Reifenpilot) mit den “Flickwürsten“ und bissi Geschick kann man locker 2,5 Risse oder Löcher mit mehr als 1,5cm Durchmesser, flicken ... (selbst schon gemacht) hielt bis der Reifen runter war...
      Zu dem ist so ne Dose sehr sperrig...
      So das war's dann zum Reifenpilot..
      Zu deinem Fahrprofil...
      Kannst das meiste daheim lassen.

      Mitnehmen würde ich dann...

      Riemen und passendes Werkzeug dazu

      Ne 0,5l PET Flasche Wasser..

      Handy, ADAC Karte oder Ähnliches

      Abschleppseil, Verbandtasche etc..

      Vorher ne Durchsicht machen, alles abschmieren und Bremsen checken..
      Falls nötig vorher Öle tauschen... fertig...

      Mehr brauchst du für das bissi fahren nicht mitschleppen.. ist dann ja unnötig Gewicht.

      Greets Alex
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      Zum Thema Achsmanschetten,Ich würd die Finger von Klebemanschetten oder solchen lassen die mit einem Kegel über das Achsgelenk geschoben werden l, Entweder die Originalen oder wenn es günstiger sein soll dann die von EPI, werden vertrieben bei Ebay etc. Dafür brauchst du dann aber eine spezielle Zange um die Schellen gescheit fest zu bekommen
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      Ganz ehrlich:
      Mach dir nicht so viele Gedanken!

      Das Wichtigste ist, dass DER welcher das Gerät bedient, umsichtig damit umgeht und "halbwegs" weiß was er tut!
      So wie ich das lese, bist du in Bezug auf "Off-Road", kein ganz unbeschriebenes Blatt!
      Wenn du das, was du alles aufgelistet hast mit dabei hast, bist du mehr als reichlich gerüstet!

      Ein gescheiter Verbandskasten und eine etwas größere Plastikplane sind nie verkehrt.
      Kabelbinder in ausreichender Menge: Von klein bis groß/stark und die längsten, die du bekommen kannst (abschneiden kann man immer).

      Denk an ein Beil, bzw. eine kleine Axt und/oder eine Säge!
      Ein kleiner BW-Klappspaten ist auch nicht verkehrt!

      (Mir hat das einmal das "Leben" gerettet, als ein Baum in Süditalien schräg über dem Trail lag - links Fels, rechts Abhang.
      Das Teil viel zu schwer, um es mit der Winde aus dem Weg zu ziehen.
      Untendurch mit den Ästen keine Chance.
      Also mit der Axt unten am Baum die Äste weg, Spiegel abmontiert aber es reichte von der Höhe immer noch nicht, um die Outi unten durch zu bekommen.
      Klappspaten raus und eine 15 cm Furche in den Boden!

      Achsmanschetten brauchst meiner Ansicht nach nicht.
      Frage: Wann fährst sie kaputt?
      Meist unüberlegt Rückwärts in Äste!
      Selten vorwärts, aber auch nur dann, wenn du über Äste fährst und diese "hochschnellen"!
      Also umsichtig fahren und dies vermeiden.
      Eine Spezialzange für die Schellen brauchst du nicht!
      Ein paar "gescheite" Kabelbinder erfüllen den Zweck genauso gut!

      Das waren meine 50-Cent dazu! X/
      Füchse sind keine Rudeltiere!