• geht es.

    Samstag den 28.08. rollern wir hier bei mir vom Hof.

    Es wird in folgender Kombination gefahren.

    VW Bulli T4 mit Teardrop. Commander mit Daxara Anhänger.


    Am ersten Tag steht schon die Tour, wir werden ab Hude in Wischhafen mit der Fähre über die Elbe setzen und dann Richtung Dänemark rollern. In DK Richtung Kolding, durch Odense bis Nyborg soll's lt. Plan erstmal gehen (lt. Maps ca. 445 km), ob wir dann noch über die Storebeltbrücke Richtung Roskilde / Kopenhagen fahren, wird einfach die "Uhr-Zeit" und unsere Kondition entscheiden. Am Sonntag 29.08. wird es über die Öresundbrücke nach Malmö gehen. Von da weiter über Göteborg Richtung Karlstadt auf der E45 und immer "go Nord" zum Kap. Mit welchen Tages-Zwischenstopps wird sich finden. (Wetter, Rastplätze, Campingplätze, ...) Entscheidend ist hier erstmal unser Hauptziel Nordkap! Ich schätze mal in 4 maximal 5 Tagen sind wir "oben".

    Und daaan, ... geht die Fotosafari richtig los. Wir werden Hammerfest ansteuern und ich werde dann auch ein "Eisbär" im Eisbärenklub werden! Danach geht es auf die Lofoten, dort werden wir uns Zeit für Erkundungen und Fotos nehmen. Hier wird die Variante "Camping" gezogen und wir werden beide dort nur mit dem Commander auf "Entdeckungstour" gehen. Danach soll es an den Fjorden entlang Richtung Süden gehen. (Abseits der E6) Welche Hotspots wir dann "mitnehmen" werden wir im Voraus einplanen und so oft als möglich nur mit dem Commander unterwegs sein.

    Die Rücktour wird dann wieder über Malmö, Kopenhagen, ... Richtung Hude gehen. Am 17. / 18.08. wird der Zieleinlauf sein (müssen).

    Also lasst euch über die einzelnen Tagestouren und angefahrene Hotspots einfach "überraschen", wir werden Prioritäten setzen müssen! Ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, - es wird sicherlich nicht unsere letzte Tour durch Skandinavien gewesen sein. Es muss ja auch nicht immer bis zum Kap "rauf" gehen.

    Es wird auf jeden fall noch ein ausgiebiger Reisebericht geschrieben und ich bringe viele Fotos mit.

    LG
    der Lucky


    ******i don't get stuck... i just loosing traktions and stop moving forward******

  • Hi,

    da kann ich mich nur anschließen und eine gute Reise wünschen!

    Bin auf deine Fotos und Berichte schon gespannt.

    Dann viel Spaß.....

    Gruß Ralf

  • Tolle Strecke. Wir waren da schon oft mit unserem Bus unterwegs. 11x Norwegen, 3x Nordkapp

    Davon dreimal im Winter mit dem Chevy (2x Trailblazer, 1x Tahoe)

    immer wieder ein Erlebnis. God tour!

    Can Am Outlander 650XT Modell 2012

    Magirus R81 Bj. 82

    Chevrolet Tahoe 2008

    Jeep Cherokee 1989

  • Moin

    sorry das ich das ganze ein bisserl vernachlässigt habe.

    Die Tour wurde gefahren.

    ICh war mit dem Commander am Nordkapp

    Es wurden ingesamt in 3 Wochen knapp 8400 km auf den Wecker gedreht

    ja, ich hatte kleinere Probleme die mir aber ein Can Am Händler in Schweden beseitigen konnte.

    Der Commander hat die Tour mit wenig blessuren sehr gut gemeistert.

    Ich habe jetzt natürlich einen Service übersprungen aber im Moment mache ich einen großen Service.

    Kurz vor der Tour habe ich einen neuen Verstärkten Riemen aufgelegt. Nach 9500 km liegt dieser bei 29,8 mm.

    Das Radlager hinten rechts ist defekt gegangen, Der Gangsensor spinnt schon seit vor Start der Tour und ist jetzt vollends im Eimer,

    Das Schaltseil hat aufgegeben, da musste mir der Schwede eine Notreperartur zukommen lassen, die Bremsbeläge sind runter.

    Ich wechsel jetzt noch alle Öle, Getriebe, Motor nebst Filter, Bremsflüssigkeit und Differential. Ventile hab ich auch geprüft.

    Eine genaue Tourenbeschreibung nebst Bilder folgt noch...... versprochen.




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    LG
    der Lucky


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  • Ans Nordkapp


    Wollte ich schon immer mal. Geplant war es eigentlich für 2020 … dann kam Corona und alles war irgendwie anders.

    Aber fangen wir von vorne an.

    Meine Kumpels und ich machen ja öfter urlaub mit dem ATV oder Side by Side (Buggy wie ich ihn fahre) und unserem Miniwohnwagen. So entstand die Idee mir endlich meinen lang gehegten Traum zu erfüllen mit meinem SBS ans Nordkapp zu fahren.

    Mein Kumpel Harald war da gleich Feuer und Flamme von der Idee. War er doch schon 2017 mit ATV und Zelt im Norden unterwegs und hat es ans Nordkapp geschafft. Unsere erste Idee war das wir beide mit unseren kleinen Gefährten fahren. Jedoch wäre das für mich doch zu anstrengend und so haben wir uns für folgende Konstellation entschieden.

    T4 Bulli mit Teardrop und mein SBS Can Am 800 Commander mit kleinem Anhänger (Daxara Erde) mit Dachzelt darauf montiert. So haben wir ein anständiges Zugfahrzeug dabei mit Heizung, die Möglichkeit genügend Material zu verstauen oder mal ein paar Klamotten zu trocknen. Harald hat so die Möglichkeit sein Dachzelt auf Herz und Nieren zu testen weil er noch großes damit vor hat. Im Teardrop haben wir eine Küche dabei, Strom über Solar und sind so komplett Autark und müssen nicht unbedingt einen Campingplatz ansteuern.

    Soweit erst mal zu den Fahrzeugen.

    Bilder Fahrzeuge:


    Bulli nebst Teardrop

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    Commander nebst Daxara 107 Erde mit Dachzelt


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    Jetzt kommt die Planung der Tour. Wir haben uns mal ein WE zusammengesetzt und die Karte studiert. Nordkapp ist das erste Ziel. Wir haben beschlossen keine Fähren zu nehmen und alle KM auf Straße zu bewältigen. Ist ein brutaler Ritt….. aber machbar.

    So beschlossen.

    Dann haben wir unsere Ziele nach „unbedingt hin und wäre schön aber muss nicht sein“ ausgewählt.

    Da währen:

    Nordkapp auf direkten Weg hin

    Hammerfest

    Tromsö

    Lofoton, A i. , Hanningsvär, Borg auf der Insel Vestvågøy (Vikinger Langhaus mit Museum)

    Trollstiegen

    Bergen

    LG
    der Lucky


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  • Es geht los

    Tag 1:

    Gestartet sind wir am Samstag den 28.08 früh morgens um 7:00 Uhr bei mir auf den Hof in Hude.

    Harald hat im Commander platz genommen und ich Pilotiere den Bulli mit Teardrop.

    Von hier aus geht es erst mal zur Fähre Glückstadt. Wir müssen ja über die Elbe kommen.


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    Dann müssen wir noch bei Grünental über den Nord-Ostsee Kanal.

    Das waren aber auch erst mal alle Fähren.


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    Nun sind wir schön über Landstraßen Richtung Dänemark gezuckelt. Das Etappenziel lautet über Kolding und Middelfart auf den Strandcamping Campingplatz bei Nyborg.

    Von hier aus haben wir schon mal einen schönen Blick auf die Beltbrücke die wir noch vor uns haben zu überqueren.

    Erste Tagesetappe waren 515 km

    Zeltplatz bezogen und noch paar Bilder gemacht.



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    Der Hunger hatte mich auch gleich voll im Griff

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    LG
    der Lucky


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  • Noch ein paar Bilder von und auf dem Campingplatz
    Hatten wir doch schon mal eine gute Aussicht was uns da erwartet zu überqueren


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    Ein paar Coole Karren standen hier auch nebst Wohnwagen




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    und das war unsere heutige Tour.


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    LG
    der Lucky


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  • Tag 2: 29.08.2021

    Von Nyborg nach Halmstad


    Ist eigentlich nichts nennenswertes passiert.

    Die Devise lautet erst mal Kilometers machen. Auf dem schnellsten weg zum Nordkapp!

    Da haben wir auch keine besonderen Ziele festgemacht ….. was sich nachher noch als blödes Missgeschick rausstellt.

    Aber eins nach dem anderen.

    Unser Tagesablauf sieht für den Moment folgendermaßen aus. Früh aufstehen, in unserem Fall immer so um 6:30 Uhr. Kaffee kochen, Frühstücken, schauen das die Plane / Zelt einigermaßen abtrocknen um alles halbwegs trocken zu verstauen.

    Es gibt nix schlimmeres auf so einer Tour als das Zeug Nass oder Feucht ständig aus und ein zu packen. Wir hatten auch bis auf 3-4 Tage immer Glück das es zumeist morgens tatsächlich trocken war und wir in ruhe Frühstücken konnten. Spätesten 8:30 Uhr sich auf den Weg machen und soviel Kilometers machen wie möglich.

    Am heutigen Tag wurden es 404 km.

    Los ging es von Nyborg direkt auf die Beltbrücke. Das ist schon ein Mega Bauwerk. Aber es sollte ja noch größer werden.

    Aus Dänemark raus nach Schweden rein kommt ja noch die Oeresundbrücke.

    Kurz vor der Überfahrt der Brücke wollte Harald nochmal seine Getränke auffüllen und musste an die Küche von meinem Teardrop. Die Verschlüsse sind ein wenig Tricky und es muss 3 mal kontrolliert werden ob sie auch wirklich zu sind. Harald hat das wohl nicht wirklich getan……

    Ich freute mich schon auf eine entspannte überfahrt der Oeresundbrücke um die Aussicht zu genießen. So ziemlich auf dem höchsten Punkt der Brücke ist es dann passiert. Meine Heckklappe ging auf. Ich habe auch gleich so kleine Utensilien wie Zahnbürste, Abwaschlappen, Geschirrtuch und Zewarolle auf der Brücke verteilt. Die Anderen Autofahrer haben mich durch Lichthupe und Gehupe darauf aufmerksam gemacht.

    Auf der Brücke anhalten ist absolut verboten. Also fuhr ich soweit rechts wie möglich und bin im Schneckentempo über die Brücke geeiert.

    Direkt vor der Mautstelle, was ja auch der Grenzübergang ist, habe ich kurz angehalten, bin aus dem Auto gesprungen und habe die Klappe verschlossen. Dann ging es an die Mautstelle.

    Dort habe ich gleich einen fürchterlichen Anschiss des Mautbeamten bekommen das ich da absolut nicht Halten durfte. Ich wollte ihm das erklären der hat mich aber nicht zu Wort kommen lassen und die Scheibe gleich wieder geschlossen. Ich habe meine Maut entrichtet und bin durchgefahren. Puuhhh easy, nochmal Glück gehabt dachte ich und bin … wollte weiter fahren.

    Ja denkste.

    Ein Schwedischer Zollbeamte hat mich gleich mal rausgewunken und in eine Spezielle Fahrspur geleitet. Dort wurde ich gleich von 3 Schwer bewaffneten Zollbeamten in Empfang genommen.

    Einer Trat mit Hand an der Waffe vorsichtig zu mir ans Fenster und teilte mir mit, das er von dem Mautbeamten darauf Aufmerksam gemacht wurde das ich vor der Mautstelle stehen geblieben bin und diverse Sachen aus dem Auto entsorgt hätte !! Mann würde doch gerne mein Auto und meinen Wohnwagen durchsuchen.

    Ich erklärte dem Zollbeamten das meine Hecklappe vom Teardrop aufgefangen ist und ich diese geschlossen habe. Mehr nicht. Ich zog meinen Schlüssel aus dem Zündschloss und streckte ihm den Beamten entgegen. Ich fragte ihn ob ich Aussteigen solle was hier in dieser Fahrspur sehr schwierig ist da ich den Rollstuhl wegen dem hohen Randstein nicht platzieren könne. Also müsse er das aufschließen und durchsuchen selber erledigen.

    Oder mir den Rollstuhl aus dem Auto nehmen und mir sicher auf dem Gehweg platzieren damit ich aussteigen kann.

    Mann konnte es sichtlich laut klicken hören in dem Gehirn des Zollbeamten….. 21…. 22…. 23…..

    Es kam ein fragendes „What ???? „.

    Du sitzt im Rollstuhl ?? Ja

    Du bist alleine unterwegs?? Naja. Zumindest im Auto Ja

    Du hast nichts aus dem Auto geworfen sondern nur dein Fahrzeug überprüft?? Ja

    Junge Junge das darfst du nicht vor einem Grenzübergang !!!!! Nuja. Das weiß ich jetzt auch……

    Nach 5 Minuten Smalltalk und viel Gelächter wurde ich dann nach Schweden zur weiterfahrt entlassen…… pühhh……. Das war ja was. Es gab weder eine Pass noch eine Covid Kontrolle.

    Ich wurde mit einem „ You didn’t look like a criminal guy „ verabschiedet.

    Ja danke ! Weiß ich das jetzt auch


    Nun ging es auf Bundesstraßen unserem nächsten Ziel / Campingplatz entgegen. Es wurden 404 KM bis Halmstad. Dort haben wir den Campingplatz Hagöns bezogen und auch gleich die Nachtruhe eingeläutet. War doch alles sehr aufregend heute.


    Ein Schnappschuss von Unterwegs auf einer Tanke. Wir kamen so von Teardrop Besitzer zu Teardrop Besitzer auch gleich ins Gespräch.
    Einen selber gebauten Teardrop hat er noch nie gesehen so musste ich alles zeigen und genau erklären


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    und die gefahrene Strecke


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    LG
    der Lucky


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  • Tag 3. 30.08.2021

    Halmstad Sunne am Frykensee


    Heute morgen bin ich um 5:30 Uhr aus dem Wohnwagen gefallen. Ich konnte durch das Fenster einen stahlblauen Himmel erkennen und der Mond scheinte hinein. Da muss ich doch gleich ein paar Fotos machen.

    So getan. Im Westen stand der Mond und im Osten konnte die Sonne am Horizont erahnt werden.

    Wir stehen hier direkt am Wasser. Das ist der Kattegat. Das ist ein Meeresgebiet zwischen Dänemark und Schweden. Entsprechen kalt war es am Morgen dafür war die Luft glas klar und duftend nach Meer. Ich habe ein paar Bilder von unserem Camp gemacht.


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    Weiter geht es mit dem üblichen Prozedere….. Strecke angeschaut während dem Frühstück. Kurz besprochen in welche grobe Richtung es geht. Jeh nach vorankommen wird dann der nächste Campingplatz rausgesucht. Camp abgebaut und alles verstaut. Getränke aufgefüllt und Essen bereit gelegt was so während der Fahrt verzehrt werden kann. Und los geht es auf die Bahn.

    Das grobe ziel war Sunne das wir erreichen wollten.

    LG
    der Lucky


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  • Wir haben uns für die E26 gen Norden entschieden. Heute keine kleinen Nebenstraßen. Wir wollen voran kommen.

    Das ging auch ganz gut bis ich ein kleines Schild gesehen habe mit dem Hinweis auf einen Badesee mit Rastplatz. Das Wetter hat sich von seiner besten Seite gezeigt und wir waren früh dran. Also warum nicht mal einen gescheiten Rastplatz anfahren.

    So getan. Wir haben den Rastplats Isaberg angefahren.

    Der liegt direkt an dem See Algutstorpasjön. Das ist nicht nur ein Rastplatz sondern auch ein Badesee wunderschön gelegen inmitten eines Naturreservat. Hier gibt es ein großes Badehaus mit Duschen, kleiner Küche, Duschen und wunderschön angelegt. Sitzgelegenheiten sind teils überdacht. Zum Badestrand geht es über eine Terrassenförmig angebrachtes System aus Holzstufen und Rampen die für Rollstühle und Kinderwägen ausgelegt ist. Der ganze Bereich hat einen angelegten Holzpfad über dem das ganze Areal abgefahren werden kann. Hab ich so noch nie gesehen. Hier lud es zum verweilen ein und wir sind länger geblieben als wir eigentlich geplant haben….. Die Zeit verging wie nix. Uns hetzt ja keiner.


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    Leider doch viel Zeit verloren.

    Jetzt aber los….. Sunne heißt das Ziel.


    Ach ja… noch ein Wort wie wir unsere Campingplätze ausgewählt haben.

    Ich benutze die App NorCamp. Wenn wir uns unser grobes Ziel rausgeschaut haben wird kurz vor Ankunft auf der App gecheckt welche CP in unmittelbarer Nähe sind. Hauptkriterium für mich war immer das eine Behinderten Toilette vorhanden ist. Duschen kann… kein muss und Strom muss sein. Ist nachts doch sau kalt und ich bin froh wenn ich kurz die Heizung laufen lassen kann. Das hat eigentlich die ganzen 3 Wochen super funktioniert.

    Ja bis wir in Sunne angekommen sind

    Der CP hatte schon geschlossen weil wir nach 19 Uhr ankamen. Es gab keine Möglichkeit Elektronisch ein zu checken…… sau blöd das.

    So haben wir das erste mal auf einem normalen Rastplatz übernachtet. Als wir ankamen konnten wir feststellen das wir nicht die Einzigen waren denen das passiert ist. Na also nicht alleine blöd.

    Das gute ist hier gibt es an jeder Ecke Toiletten. Und dazu garantiert immer eine Behinderten Toilette. Und mit ganz viel Glück ist da auch noch eine Dusche dabei.

    Wir standen auf dem Rastplatz Stamfrändemonumentet direkt am Frykensee. Hier ist auch ein großer Golf Club angeschlossen.

    Wir reihten uns zwischen 2 großen Wohnmobilen ein und bauten minimalistisch auf. Noch eben ne warme Suppe, Bilder sortiert die ich über den Tag gemacht habe und auf einem Medium gesichert. Das wurde dann auch zu einer Routine die ich jeden Abend so ablaufen ließ.

    Hier habe ich noch ein Bild auf den See.


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    Und hin und wieder mal den Harald erwischt bei seinem Tageswerk


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    Was uns auffällt ist hier der Verkehr und wie relaxt die Schweden Auto fahren.

    Das geht alles um längen gemächlicher zu und es wird auch nicht gehetzt oder gedrängelt. Mit dem Buggy mit Anhänger ist zumeist eine Gangart mit 70-80 Km/h die bevorzugte Geschwindigkeit. Die Autofahrer bleiben da hinter einem obwohl sie locker überholen könnten. Zumeist brennt mal ein LKW vorbei und überholt wenn genügend Platz ist. Es fällt aber sofort auf das es meist Fahrzeuge aus Lettland, Polen oder Litauen sind. Die haben keine Zeit und fahren wie vom Teufel geritten. Da gab es öfter mal Situationen da dachte ich jetzt werde ich mit meinem Bulli weg gebommt weil es doch sehr eng zugeht.



    unsere heutige Tour

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    LG
    der Lucky


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  • Tag 4 31.08.2021

    Sunne Richtung Östersund


    Heute war wieder Kilometer fressen auf dem Plan.

    Ich habe in der Tat mal ein Tag keine Bilder gemacht.

    Es macht sich an der Vegetation bemerkbar das wir Nördlich kommen.

    Laub und Tannenbäume werden gedrungener, also ein bisserl kleiner.

    Der Regen begleitet uns gerade egal wo wir abbiegen. Das ist nicht so schön.

    Einen Campingplatz haben wir 46 km nördlich von Östersund gefunden. Den Anker haben wir am Campingplatz Österasens Bad und Camping in Häggenas.

    Ausnahmsweise mal kein See oder Fluß in der Nähe. Jetzt macht es sich richtig bemerkbar das wir ausserhalb der Saison unterwegs sind. Wir sind als Camper ganz alleine auf dem Platz.

    Eine Hütte ist vermietet und wird von Einheimischen Jägern bewohnt als Basislager.

    Die Straßen werden zunehmend schlechter und teilweise ganz schon Eng.

    Und das nennt sich eine Europa Verbindung. Abenteuerlich.

    Aber es soll noch schlimmer werden….. dazu aber der nächste Tag.

    Es wurden 11 Stunden und 585 km für heute.

    Nach Aufbau und schnellem Abendessen sind wir müde ins Bett gefallen.


    Die heutige Tour


    Bildschirmfoto 2021-10-13 um 16.09.06.jpg

    LG
    der Lucky


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  • Tag 5 01.09.2021

    Östersund nach Jokkmokk


    So war der Plan. Aber seit abfahrt vom Campingplatz läuft der Commander nicht richtig. Im Display erscheint ständig verschiedene Fehler die nicht Eindeutig auf einen Fehler hinweisen. Natürlich wurden diverse Ersatzteile mitgenommen aber die Praxis zeigt immer wieder das mann eh nie das einpackt was verreckt. Durch die Fehlermeldungen geht der Motor des Commander ständig in den Notlauf und es ist nur das fahren von 45 Km/h möglich. Nach kurzem suchen konnte ich den Fehler dem Gangsensor zuordnen. Der dafür zuständig im Tacho den gegenwärtig eingelegten Gang an zu zeigen. Auch das Schalten durch die Gänge fängt an sich schwierig zu gestalten. Hier tippte ich auf das Schaltseil das der Bowdenzug sich ausgehängt hat was aber auf die schnelle nicht nachgesehen werden konnte. Also beschlossen wir einen Can Am Händler an zu steuern.

    Mann muss auch mal Glück haben. In Vilhelmina konnten wir den größten Can Am Standort Händler in der Region anfahren.

    Das war schon beeindruckend. So einen großen Händler mit Werkstatt habe ich noch nie gesehen….. Da werden Schneescooter, Wasserscooter und ATVs verkauft in einer Größenordnung das ich mir so nicht vorstellen konnte. Alleine die Werkstatt war riesig.

    Aber auch hier mussten wir wieder feststellen das wir außerhalb der Saison unterwegs sind. Weit und breit keiner zu finden. Kein Fahrzeug in den Werkstatthallen. Da war alles wie leergefegt.

    Den Werkstatt Meister haben wir nach 30 Minuten suchen auf der anderen Straßenseite beim Rasenmähen gefunden. Der schaute uns auch ganz verdutzt an als wir im zuriefen.

    Als er zu uns kam schilderten wir ihm kurz unser Problem.

    Das schöne ist das bei den Fahrzeugen Can Am Modell Rennegade, Outlander, Commander, Maverick und Traxter die Exakt gleichen Motoren verbaut werden. Nur das sich die Modelle in Aussehen und Funktionalität etwas unterscheiden. Ja und da geht es schon los. Er hört sich mein Problem an und beschloss auch gleich sich das an meinem Commander an zu sehen.

    Ja sagt er. „ ich weiß das Can Am dieses Modell baut und verkauft. Aber in Schweden werden nur ATV und Scooter Verkauft. Ich habe noch nie an einem Commander was repariert.“

    Na das fängt ja schon super an…… aber kann so schlimm ja nicht sein. Schauen wir uns das an.

    Er hat auch sogleich alles abgebaut um an den Motor ran zu kommen. Da müssen die Sitze für raus und ein Haufen Plastikteile abgenommen werden. Lange Rede kurzer Sinn. Er konnte das Problem gleich erkennen. Das ist kein Richtiger Bowdenzug am Getriebeschalter, Das sind Alu Röhrchen die ineinander geschoben werden damit der Hebel vom Gangschalter bewegt werden kann. Ein Röhrchen hat sich gelöst und ist aus der Fassung gebrochen. Somit war kein Schalten mehr möglich. Meine Idee war mit einer Metallschelle und einem Kabelbinder das Röhrchen am Motorrahmen zu befestigen damit sich das wieder anständig bewegen lässt. Der Mechaniker fand die Idee gut und hat auch entsprechende Sachen da gehabt. Auf ein Ersatzteil hätten wir im günstigsten Fall 2 Tage warten müssen. Das war für uns inakzeptabel.

    Also ging es gleich zur Tat und der Mechaniker hat das super gelöst. Nach Zusammenbau des ganzen und kurzer Probefahrt konnte das für gut betrachtet werden und tut was es soll. Jetzt ist auch der Fehler im Tachodisplay weg. Das hing wohl mit dem Gangschalter unmittelbar zusammen.


    So sieht die Reparatur aus


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    Der Mechaniker hat sich gefreut und wir uns natürlich auch. Nun fragte ich nach den Kosten. Der Mechaniker war immerhin gut 1,45 Std da am werkeln. Der Mechaniker warf mir ein Freudiges „gib mir 20 Kronen“ entgegen und lächelte.

    Ich legte meine Stirn in Falten und überlegte kurz….. 20 Kronen…. 1,98 Euro…. So mein rechnen

    Der Mechaniker fragte sogleich „ist das zu teuer?“

    Mit Nichten !!! Hatten wir doch für den Fall vorgesorgt falls es mal zu solch einer Situation kommen sollte.

    Ich stupste Harald an und dieser sprintete sogleich zum Bulli.

    Ich fragte den Mechaniker ob wir einen Deal machen könnten?!

    Er wiederholte „ein Deal“

    Ich sagte ja. Sogleich erschien Harald und wir drückten ihm eine große Flasche Jägermeister in die Hand.

    Also ich habe noch nie einen 198 cm ca 120 kg großen Schweden weinen gesehen……

    Er drückte sich die Flasche mit beiden Händen an den Bauch und sagte zu mir

    „Boy oh boy…. This is the really nice fucking shitt!!“

    Er fragte uns auch noch ob wir eventuell eine Dose Deutsches Bier dabei hätten.


    Da mussten wir ihn leider enttäuschen. Wir hatten nur ein Liter Flaschen dabei.

    Harald flitzte sofort wieder zum Bulli und holte 2 Flaschen Lübzer Stark Bier Dunkel und übergab sie dem Mann. Der kannte jetzt kein halten mehr und freute sich wie irre.

    Sogleich wurde noch am Commander Öl und Wasser überprüft und mit dem Laptop der Fehlerspeicher ausgelesen. Ich musste den guten Mann noch bremsen sonst hätte er angefangen das Teil zu putzen.

    Und hing die Zeit im Nacken wollen wir doch noch nach Jokkmokk.

    Also haben wir uns verabschiedet und der Mechaniker meinte:

    Nächste Woche habe er Urlaub und da werde er auf seiner Jagdhütte diese Flasche mit einem Freund trinken. Das wird das highlite seines Urlaubes.

    Schön das wir diesem Mann solch eine Freude bereiten konnten.

    Jetzt aber los……. Zeit drängt.

    Der Commander schnurrt jetzt auch wieder und alle Fehler sind weg.

    Voran gekommen sind wir nicht wirklich. Wird hier doch die E45 saniert auf einer länge von 13km. Die Straße, was keine Straße mehr ist, wird mit Faustgroßen, spitzen Schottersteinen ausgelegt. Da steht mann darf 70 km/h fahren…. Im Ernst jetzt ??

    Als allererstes passieren wir ein Schlachtschiff von Wohnmobil mit vorne links einem Platten. Das fängt ja schon gut an. Manni mit dem Commander kann hier locker mit 40 km/h fahren und zieht davon. Ich schaffe wohlwollend an die 20 km/h und das klingt alles nicht schön. Jetzt tauchen auch auf der Gegenspur Fahrzeuge auf mit einem Platten Reifen. Na super.

    Im Rückspiegel entdecke ich eine Staubwolke die rasend schnell auf mich zu kommt. Ein 40 T LKW brennt an mir vorbei und überholt mit sauberen 70 km/h…. Wenn nicht sogar mehr. Ein Litauer scheint es eilig zu haben und es dürfen ja 70 gefahren werden. Ich stehe in einem Trommelfeuer von Steinen die auf meinen Bulli und Teardrop einschlagen…….

    Jetzt noch ein Loch in der Scheibe oder so… das wärs noch.

    Zum gluck ist das der einzige der so vorbei gebrannt ist. Die anderen Fahrzeuge reihen sich hinter mir ein und folgen mir in langsamer Geschwindigkeit. Das waren meine absolut längsten 13 km auf diesem Tripp!!


    Das Ziel Jokkmokk wurde gestrichen und wir haben uns für den Campingplatz Camp Giselas in Arviedsjaur entschieden.

    427 km gefahren und es war zum teil die Hölle.


    So sah die Schotterpiste aus.


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    Und die gefahrene Route.


    Bildschirmfoto 2021-10-13 um 17.16.29.jpg

    LG
    der Lucky


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  • Tag 6 02.09.2021

    Arviedsjaur nach Karesuando Zwischenstopp Jokkmokk polarkreis



    Aufstehen wie immer Früh und gleich mal den Kaffee aufsetzten.



    Wir haben wohl die Aufmerksamkeit eines Raben auf uns gezogen. Der hat uns Buchstäblich jeden Happen in Mund nachgegeiert.


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    Aufgefallen ist mir in einen der Hütten ein Fahrzeug einer Kabelgesellschaft die hier wohl irgendwo eine Baustelle haben und auch Vermessungen Durchführen müssen.

    Also es gibt echt schlimmeres als denen ihr Dienstfahrzeug…….


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    Die Campingplätze hier sind echt groß und weitläufig. Es gibt viele Bäume und Sträucher und mann hat immer irgendwie den Eindruck das mann alleine auf weiter Flur ist. Ok es ist ausserhalb der Saison. Liegt wohl daran. Aber so kommen die Rentiere auch schon echt nah ran.


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    Einpacken und los

    Heute soll es zum Nördlichsten Campingplatz in Schweden gehen….. Karesuando lautet das Ziel.

    Da gibt es wieder ein paar Kilometer zu bewältigen. Viele Bilder gibt es auch nicht von diesem Tag

    Wollen wir dich voran kommen.

    Aber… da ist ja noch Jokkmokk. Polarkreis Überquerung. Na da muss angehalten werden.

    Das haben wir uns auch nicht entgehen lassen.


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    Ein Same hat sich hier wohl auch mal eben nieder gelassen......


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    Hier hatte ich meinen allerersten AHA Effekt in Sachen Behinderten Toilette.

    Ich meine das Polarkreis Zentrum liegt wirklich in der Mitte von Nichts !!

    Ich habe mal eben die Toilette aufgesucht. Das soll jetzt kein Toiletten Thema werden aber das war der Hammer. Von Aussen sah das ehe schäbbich aus. Dann machte ich die Tür auf.

    Das musste ich Fotografieren…….

    Beheizter Fußboden, das Waschbecken war zur hälfte in der Wand eingelassen und alles war voll Elektrisch, das Toilettenpapier kam das aus der beleuchteten Öffnung und wurde mit einer pflegenden Flüssigkeit besprüht natürlich angewärmt.

    Und der Knaller…. Ne beheizte Klobrille.

    Herz was begehrst du mehr….. ich wollte da gar nicht mehr weg.

    Ok… bevor es jetzt komisch wird…. Wir sind weiter gefahren.


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    Hier sind wir jetzt ziemlich alleine unterwegs. Es ist kaum noch Verkehr. Die Landschaft verändert sich drastisch. Die Tannen werden immer kleiner. Die Laubbäume sind eher nur noch Ansammlungen von Sträuchern. Mann sieht große Felder Geröll und Steine liegen mitten in der Gegend rum. Also richtig große Steine. Die Farben sind wunderschön und ändern sich fast stündlich. Jeh nachdem ob mal die Sonne durch die Wolken kommt. Das Wetter ist uns gar nicht zugetan. Es Regnet fast durchgehend bei 4-6 grad.


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    Ab und zu hat sich der Himmel etwas aufgeklart.

    Da konnte ich dieses bild eben machen.


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    Angekommen sind wir in Karesuando um 18:30 Uhr nach 475 km.

    Wir stehen hier auf dem Campingplatz ca 400 Meter von der Finnischen Grenze entfernt.

    Es nieselt immer noch. Harald beschließt heute eine „Little Cabin“ zu beziehen.

    So können wir heute Abendessen im trocknen mit Heizung.

    Es werden auch alle Akkus geladen für Foto und Laptop.

    Wir gehen auch früh zu Bett


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    LG
    der Lucky


    ******i don't get stuck... i just loosing traktions and stop moving forward******

  • Tag 7 03.09.2021


    Karesuando Nordkapp


    Heute ist es soweit

    Ein bisschen aufgeregt bin ich schon…….

    Aber erst mal Frühstück, heute auch drinnen in der Little Cabine

    Das ist schon mal Luxus pur


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    Alles wieder einpacken und los geht es. Weg vom Campingplatz links, 200 meter dann rechts

    Und nochmal 200 meter über die Brücke die über den Fluß Kaaresuvanto geht rein nach Finnland.

    Eine Flagge macht uns darauf aufmerksam das wir wohl drüben sind. Das wars. Kein Zoll, kein zeigen der Papiere keine Kontrolle wegen Covid.

    Das war ja Einfach

    Nun heißt es laufen lassen und schnell Kilometers machen


    Wir folgen de E8 Süd-Östlich ein stück und biegen bei Palojoensuu nach links auf die 93 Richtung Süden.

    In Finnland passiert eigentlich nichts Spektakuläres, sind es nur knapp 100km bis zum Grenzübergang nach Norwegen. Ich hab da auch keine Bilder gemacht.

    Kapp 1,5 Std später sind wir auch schon in Kivilompolo und es geht über den Grenzübergang Valtakunnanraja über die Grenze nach Norwegen.

    Hier steht ein Aufgebot von Grenzbeamten… ich sollte wohl Grenzbeamtinnen sagen.

    Junge junge da war eine hübscher als die andere, vor lauter lauter hab ich erst mal meinen Führerschein gezeigt. Die Dame musste herzlich lachen und so kam ich doch in ein längeres Gespräch mit ihr. Nach Zeigen von CovidPass App und Perso war das auch schnell erledigt.


    Also hat mann sich die letzten Tage durch Dänemark und Schweden an die Schrift gewöhnt und konnte schon die Schilder entziffern, lesen und verstehen, isses in Finnland richtig komisch. Da konnte ich nicht annähernd ohne Übersetzer rauskriegen was da auf nem Schild stand.

    In Norwegen geht es jetzt auf der E45 schnurstrax Richtung Norden.

    Das Land ist Karg und rau…… Wunderschön. Wäre da nicht der ständige Regen der uns begleitet. Mal ein Nieseln und dann wieder Schauer wie aus Eimern.

    Ich hab da mal den Harald im Cockpit bei ner kurzen Pause eingefangen.

    Ausstrahlen von pure Freude iss andersch


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    Was mich fasziniert sind die Wolken. Das ist nicht zu glauben wenn mann das nicht selber gesehen hat. Das Licht ändert sich nahezu jede Stunde. Die blau und violett Töne sind der Hammer. Zeigt sich auch mal kurz die Sonne wird das Licht atemberaubend.

    Die Bilder können da leider immer nur annähernd zeigen was mann wirklich sieht.

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    Der nächste Augenschmaus ist kurz vor Alta. Da folgt mann dem Fluss Altaelv und dem dort von ihm geschliffenen Klamm. Dann geht es durch Alta durch und immer der E6 mitten durchs Land bis nach Olderfjord. Hier biegen wir links ab auf die E69 und fahren jetzt dem Porsangerfjord entlang. Ach ja. Ich hab die Bilder schon wieder von der Bio-Festplatte runtergeladen und sehe es vor meinem Geistigen Auge. Die Landschaft ist unbeschreiblich schön….. wenn es nicht dauernd regnen würde.


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    Um ans Nordkapp zu gelangen verlässt mann jetzt das Festland und es geht auf der E69 durch den Nordkapp Tunnel auf die Insel Mageroya.

    Direkt vor dem Tunnel haben sich es ein paar Rentiere mitten auf der Fahrbahn gemütlich gemacht. Die haben keinerlei Fluchtverhalten und stehen da einfach rum. Mann muss schon dicht auffahren bis sich da mal einer Wegbewegt. Und das geht dann auch noch ganz gemach.

    Naja zeit zum Fotografieren.


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    LG
    der Lucky


    ******i don't get stuck... i just loosing traktions and stop moving forward******

  • Jetzt geht es in den Tunnel unter dem Meeresspiegel. An der Tiefsten Stelle sind das 212m und der Tunnel ist 6875 Meter lang bei durchgehend ca 9-10% Steigung. Auf der Insel angekommen wird dieStraße zunehmend schlechter. Es sind auch im Moment einige Baustellen dort und die Straße wird ausgebessert. Es waren viele große LKW unterwegs die Bauschutt durch die Gegend fuhren. Vorankommen war anstrengend weil alle paar Kilometer eine Seite gesperrt war und der Verkehr einspurig mit Ampeln geführt wurde.

    Aber wir sind angekommen !!

    Um 18 Uhr sind wir am Nordkapp nach 575 gefahrenen KM angekommen.


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    Haben wir uns gleich mal in Position gebracht


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    Es ist schon beeindruckend aufs Wasser zu schauen und zu sehen wie hier das Europäische Nordmeer und die Barentsee aufeinander treffen. Nur hat das Wetter mit uns irgendwie kein einsehen mal ein kleines bisschen auf zu hellen. Es nieselt in einer tour.

    LG
    der Lucky


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