Schaltknauf Wahlhebel mit 3 Drucker drucken

  • Servus zusammen, mir ist die Idee gekommen, selbst einen Schaltknauf bzw. Wahlhebel für meine Renegade zu Konstruieren und diesen dann

    von meinen 3D Drucker zu jagen. Ich habe auch schon grob was entworfen und wollte mal euere Meinung bzw. Vorschläge hören.

    Was haltet ihr von dem Teil?

    Ich habe es mal mit Schriftarten versucht, die Großschrift gefällt mir irgendwie besser, die Kleinschrift kommt eher an den original Schriftzug.

    Freue mich über jede Anregung.

  • moin, sieht ganz nett aus, wird aber nicht halten.

    Der bricht dir untem am gewinde nach kurzer zeit auf.

    Ist mei meinem auch andauern passiert.


    Kleiner tipp noch, geh mit der tiefe von der schrift nicht so weit runder. 2-3mm reichen da locker 👍

  • Das mit dem Gewinde muss ich mir noch überlegen, da habe ich noch nicht die finale Umsetzung. Will evtl. eine Buchse mit einbringen.

    Mal schauen...

    Die Schrift habe ich erstmal komplett durchgehend gemacht, will mal schauen wie es wirkt wenn es gedruckt ist. ;-)

  • Moin

    Jo von der Form her gibts das ja schon. Finde ich auch gut und gefällt mir.

    Meiner ist aus Alu und die Schrift ist Graviert.

  • du könntest versuchen ein gewinderohr einzubringen was du über eine schraube sicherst. So geht der ganze druck auf das rohr anstatt unten auf das kleine stück gewinde.


    Material wenn ABS. PETG könnte auch gehen, aber das ist ziemlich weich finde ich. Sehr schön ist PLA, aber leider hat man da nicht lange freude dran.


    Da ist was gefrästes bei so einer sache schön schöner.

    Druckleile sind gut wenn sie nicht beansprucht werden. Nutze ich ja auch viel. Aber bei beanspuchten teilen, vorallem der ganghebel is das nix. Denn mann ruppt ja doch mal am hebel.


    Mit welchen programmen arbeitest du?

  • könnte man evtl. den druck pausieren und eine Gewindemuffe in das gedruckte einarbeiten

    Je nach programm und Drucker ist das möglich.

    Es kann halt passierten das sich die druckfläche verschiebt oder der drucker nicht genau weiß woh er weiter machen soll. Dann druckt er einen versatz rein.


    Sowas mache ich persönlich immer ungerne. Wenn der drucker läuft, soll er durchdrucken. Dann muss man das halt beim erstellen so machen das man es hinterher einbauen kann.

  • Das mit dem Gewinderohr hab ich mir auch schon gedacht, allerdings muss ich dann wirklich die Schrift nur 2-3 mm tief einbringen und nicht durchgehend, dann würde ich das Rohr durch die ganze Länge einbringen, anschließend Radial und Axial mit Gewindestifte oder Passstifte sichern.

    Material hätte ich PETG genommen. PLA ist ja schon allein wegen der Temperaturbeständigkeit nicht dafür geeignet.

    Gezeichnet hab ich es mit FUSION360, dass eignet sich am besten für sowas.



    könnte man evtl. den druck pausieren und eine Gewindemuffe in das gedruckte einarbeiten

    Das ist auch machbar, man sollte nur darauf achten das das Bett nicht abkühlt, sonst löst sich das Werkstück von der Platte, dann kann man von vorne beginnen.

    Das Problem was ich dabei sehe ist, wenn die Muffe ins Werkstück eingearbeitet wir, dann hat man an der unteren Planfläche zwischen der Muffe und der Kontermutter (die original auf dem Gestänge ist) das Material aus Kunststoff.

    Wenn man das gegen das Kunststoff die Kontermutter kontert, dann ist es eine Frage der Zeit bis es wieder locker wird und das kontern hat keine Funktion mehr.

  • Ja mit fusion arbeite ich auch zuhause und an der Arbeit mit SW :nummer1:

    Ich weiß nicht wie warm es bei euch in dem berwich wird ( fahre ja Mav ) wenn du PLA als voll druckst, dann wurde es von den Temp wol gehen. Aber das ist halt nicht witterungsbeständig.


    So belastete sachen drucke ich übrigens immer als voll.


    Kleine tipp:

    Wenn du die schrift nicht durch machst, kannst du die Eken vom A und Co. Mit reinmachen. Sieht besser aus als wenn das A innen leer ist ;)

  • Lässt sich nicht, wenn die Schrift nicht durchgeht, oben und unten mit einer Kappe und ggfs Mutter arbeiten? Dann hätte man weitere Stabilität und die Bruchgefahr wäre durch das durchgehende Metall auch reduziert.



    Hab von Plastik keine Ahnung. War auf ner Waldorfschule, kenne nur Holz und Ton... :pinch::rolleyes:

  • entsprechendes langes Metallrohr (ca. 70mm) mit dem M8-Gewinde in den neuen Griff einsetzen, dann ist der 3D-Druck nur Verkleidung und hat kaum statische Belastung.

    So ähnlich hab ich jetzt mei Pilotprojekt gemacht. Ich hab eine M12 Gewindestange mit einer Länge von 75mm eingebracht, die wird mit einer Schraube radial gesichert und in die M12 Gewindestange kommt ein M8 Gewinde rein. Der Drucker ist heute Nacht schon gelaufen. ;-)

    Das Teil ist fertig gedruckt, muss nur noch montiert werden.